Die 8 Typen von E-Mails und wie du sie richtig einsetzt

Plus: Die letzten Half-Price-Tickets für die Konferenz "Newsletter Next Level" am 26.3. 🤩

Hallo ,

heute schauen wir uns an, welche Arten von Newslettern bzw. E-Mails es gibt.

Das ist wichtig, weil sie dir helfen, eine differenzierte E-Mail-Strategie basierend auf deinen Zielen zu entwickeln – ob als Unternehmen oder Solo Creator.

Happy friday,
deine Brigitte Alice 💌

Das bin ich: Brigitte Alice. Ich habe meistens gute Laune und lache viel. Das ist mein Zauber ;)

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PPS: Sag doch “Hi!” auf LinkedIn.

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Am 26.3.2025 findet die Online-Konferenz “Newsletter Next Level” mit einem wirklich großartigen Line-up von Newsletter-Expert:innen statt.

📅 Wann: Mittwoch, 26.3.2024, 9–13 Uhr 
👩‍💻 Wo: Online per Zoom
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Okay, los geht’s!

8 Typen von E-Mails und wie du sie richtig nutzt 

Wir sprechen gerne von “dem Newsletter” – dabei gibt es viele Arten von E-Mails. Manche davon sind redaktionell, andere werblich. Manche erscheinen periodisch, andere werden situativ versendet. Manche werden in der E-Mail gelesen, anderen verlinken auf externe Inhalte. 

Du siehst, die Bandbreite ist groß. Fragt sich: Wann ist welche E-Mail die richtige? 

Jetzt du: Ich versende als Solo Creator oder kleines Unternehmen einen Newsletter, was brauche ich da unterschiedliche Varianten meiner Mails? 

Clevere Frage. Antwort: Im Normalfall hast du nicht nur ein Ziel, das du mit deinen E-Mails erreichen möchtest. Je nach Ziel solltest du über den richtigen E-Mail-Typ nachdenken. Das zahlt sich aus – und nennt man Newsletter- oder E-Mail-Strategie. 

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Die 8 E-Mail-Typen

  1. Traffic-generierende Newsletter

  2. In-Mail-Newsletter

  3. Alerts (Benachrichtigungen)

  4. Kurse

  5. Pop-up-Newsletter

  6. Transaktions-E-Mails

  7. Automatisierungen

  8. Marketing-E-Mails

Schauen wir uns das im Detail an …

1. Traffic-generierende Newsletter 

Der Hauptzweck dieser Newsletter ist es, Leser auf eine Website oder eine andere Plattform zu leiten. Sie enthalten meist eine Auswahl von Links zu aktuellen Artikeln, Ressourcen oder Blogbeiträgen. 

Ein Klassiker sind die “Briefings” von News-Organisationen, die damit Leser auf ihre neuesten Geschichten bringen. Und mein persönliches Lieblings-Newsletter-Genre: der Atomic Newsletter. 

Cooles Asset: Weil du genau siehst, was deine Leser:innen klicken, kannst du deinen Content datengetrieben planen und weiterentwickeln – und so die Inhalte immer relevanter für deine Zielgruppe machen. 

Hier 2 Beispiele:

Das “Morning Briefing” der New York Times: Klick und lies den ganzen Artikel.

Mein regionaler Wien-Newsletter wien.immer = Atomic Newsletter mit Teasern im E-Mail-Body, die ins Online-Magazin oder auf andere externe Quellen verlinken.

👉 Lies mehr über das Format Atomic Newsletter und wie es funktioniert. 

2. In-Mail-Newsletter

Im Gegensatz zu Traffic-generierenden Newslettern halten sie die Leser:innen in der E-Mail und verlinken nicht nach draußen (externe Links sind natürlich möglich, sollten aber sparsam und gezielt eingesetzt werden). 

Dieses Format eignet sich besonders für Solo Creators, die eine Newsletter-only- oder -first-Strategie verfolgen – und deren Geschäftsmodell auf den Inhalten des Newsletters aufbaut. 

Das von mir bezeichnete “Mail-Magazin” ist prototypisch: Alle Inhalte befinden sich in der E-Mail, die redaktionell abgeschlossen ist und für sich stehen kann.

Super Beispiel: 

Das E-Mail-Magazin “SUNDAY DELIGHT” von Journalistin Julia Hackober: Alle Inhalte – inklusive langer Kolumnen – liest du direkt im Posteingang.

3. Alerts (Benachrichtigungen)

Alerts sind kurze Newsletter, die Leser:innen informieren, wenn eine neue, spezifische Art von Inhalt veröffentlicht wurde. Häufigstes Beispiel: Breaking News von Nachrichtenagenturen oder Medienhäusern. 

Sie funktionieren aber auch sehr gut, um Leser:innen über unregelmäßig oder selten erscheinende Inhalte zu informieren, z.B. monatliche Podcast-Episoden oder neue Blogbeiträge. 

Hier ein Beispiel aus Österreich:

Breaking News von “Die Presse” per Mail: Teaser, der auf einen Artikel auf der Website verlinkt.

4. E-Mail-Kurse

Einer meiner Lieblings-Newsletter-Formate, weil der Mehrwert für die Nutzer:innen so groß ist, wenn es gut gemacht ist: Abgeschlossene E-Mail-Serien, die den Leser:innen eine konkrete Fähigkeit oder gezielt Know-how vermitteln bzw. ein konkretes Problem für sie lösen. 

Die Newsletter-Kurse basieren auf Automations und laufen über einen definierten Zeitraum. Eine tolle Möglichkeit, um über Paid-Content-Formate nachzudenken! 

Großartiges Beispiel:

Die Mail-Serie “Reclaim your Brain” von The Guardian hilft dir dabei, neue Routinen zu entwickeln, um weniger Zeit am Smartphone zu verbringen.

👉 Alle Infos zu Mail-Serien inklusive How-tos und Best-Practice-Beispiele findest du hier: 

5. Pop-up-Newsletter

Ähnlich wie Kurse sind Pop-up-Newsletter kurzfristig angelegt. Der Unterschied besteht darin, dass sie in Echtzeit versendet werden und meist an ein bestimmtes Ereignis oder einen Zeitpunkt im Kalender gebunden sind. 

Nachrichtenorganisationen nutzen sie, um über Wahlen oder Sportereignisse zu berichten. Sie können aber auch saisonal wiederkehrende Themen behandeln, zum Beispiel Sommerferien, Weihnachten etc. 

Ein Beispiel:

Barbie, Barbie: In der Zeit des Barbie-Film-Hypes brachte die Washington Post einen Newsletter darüber raus. Elena Zak hat dazu auf LinkedIn gepostet.

Als der gehypte Barbie-Film rauskam, versandte The Washington Post “Unboxed” – einen monothematischen Pop-up-Newsletter nur über Barbie, den Film, die Schauspieler, die Looks, den Vibe …

Der Barbie-Newsletter hatte einen persönlichen Absender und las sich, als würde dir eine Freundin schreiben.

So. Das waren einmal die redaktionellen Newsletter-Formate. Dann gibt es natürlich auch noch E-Mails, die Verkauf, Marketing & Co. dienen. 

Deine Begeisterung hält sich jetzt in Grenzen?

Kein Grund, denn diese E-Mails haben genauso ihre Berechtigung wie dein redaktioneller Newsletter – sie zahlen einfach auf andere Ziele ein. 

6. Transaktions-E-Mails

Diese E-Mails werden oft im Rahmen eines Kaufs ausgelöst. Sie bestätigen etwa eine Aktion oder erinnern an etwas, das noch durchzuführen ist. 

Beispiele sind Bestellbestätigungen mit Rechnung, Zahlungserinnerungen oder Aufforderungen zur Aktualisierung von Zahlungsinformationen. 

Findest du fad? Tja, das muss nicht so sein. Auch in diesen Mails kannst du mit einer persönlichen Note, Kreativität oder einer Brise Humor punkten. (Übertreib’s nur nicht bei der Rechnung, beim Geld hört der Spaß auf.)

7. Automatisierungen

Welcome-Serien, Re-Engagement-Kampagnen bzw. List-Cleaning-Automations, Post-Purchase-Serien nach einem Kauf: Durch einen Trigger (z.B. ich melde mich zu einem Newsletter an) wird die Automatisierung ausgelöst. 

Wichtig: Diese Dinge sind haarig, hier musst du strategisch vorgehen und alles supergut durchdenken. Und bitte: Nicht auf die Call-to-Actions in JEDER Mail vergessen!

👉 Lies alle Details über Welcome-Serien und Re-Engagement-Kampagnen und wie du sie auf- und umsetzt.

8. Marketing-Mails

Marketing-E-Mails haben das explizite Ziel, etwas zu verkaufen oder zu bewerben. Das kann die Ankündigung eines Sales oder Angebots sein, ein Aufruf zum Abschluss einer Mitgliedschaft, eine Event-Einladung, bezahlte Werbebotschaft für einen Sponsor usw.

Aber Achtung: Geh bitte deinen Subscribern nicht auf die Nerven. Marketing-Mails sind okay, wenn sie relevant für die Zielgruppe sind. Denk im Anlassfall über Segmentierungen, Opt-out-Möglichkeiten & Co. nach. 

Fazit: Denke deine E-Mail-Strategie durch

🤔 Du siehst: Jede Art von E-Mail hat ihre Berechtigung. Es ist unwahrscheinlich, dass du alle 8 Typen benötigst. Aber es ist wertvoll zu verstehen, welche Optionen es gibt und natürlich, deine Newsletter- bzw. E-Mail-Strategie auch dahingehend gezielt zu durchdenken. 

📈 Achte darauf, für jeden E-Mail-Typ die passenden Metriken zur Erfolgsmessung zu definieren. Kein Newsletter und keine E-Mail ist ein Selbstzweck.  

😱 Und wenn du wirklich viele unterschiedliche Mails versendest, dann sei so lieb und biete deinen Leser:innen ein Preference Center an: Lieber sie beschränken sich auf einige Mails, als sie rennen schreiend davon.

Der nächste Newsletter-Newsletter landet am 25. April in deinem Postfach.

Das war’s für heute. Der Frühling ist da!

Happy friday,
deine Brigitte Alice 💌

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